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MitteilungVeröffentlicht am 16. Dezember 2024

Forschung zur Cybersicherheit des Cyber-Defence Campus

Das Cyber Security Team des Cyber-Defence Campus widmet sich der Förderung innovativer Forschung und Lösungen zur Sicherung der digitalen Landschaft von heute und morgen. Das Team vereint fundiertes Fachwissen über Herausforderungen in verschiedenen Bereichen der Cybersicherheit und trägt so zur nationalen Widerstandsfähigkeit gegen sich entwickelnde Cyber-Bedrohungen bei.

Die Forschung der Teams ist eine langfristige Investition in die Entwicklung des grundlegenden Expertenwissens und der wissenschaftlich-technischen Kompetenzen, die für den Bereich der Cyberabwehr von entscheidender Bedeutung sind. Der CYD Campus ist bestrebt, die höchsten internationalen Standards zu erfüllen und eine erstklassige Forschungsumgebung zu schaffen, die nicht nur einer Vielzahl von Forschenden umfangreiche Ressourcen bietet, sondern auch als wichtiger Knotenpunkt für die Förderung von Cyber-Talenten in der Schweiz dient.

Das Team Cyber Security des Cyber-Defence Campus trägt dazu bei, dass die von armasuisse beschafften Technologien und Systeme das geforderte Sicherheitsniveau aufweisen, dass deren Sicherheit mit modernsten Methoden effizient überprüft werden kann und dass die Chancen und Risiken aktueller und zukünftiger Technologien verstanden und berücksichtigt werden. Das Team leistet auch Aufklärungsarbeit über neue Methoden und Sicherheitslösungen mit dem Ziel, neue Fähigkeiten und technologische Innovationen den Bedarfsträgern zeitnah zur Verfügung zu stellen (z.B. in Form von Demonstratoren). Im Rahmen der Aktivitäten für den Cyber-Defence Campus arbeitet das Team zudem an der Erhöhung der Sicherheit und Resilienz von Cyber-Systemen mit hoher Relevanz für die Schweiz und trägt zur Themensetzung und Förderung von Cyber-Talenten bei.

Um diese Leistung erbringen zu können, ist eine tiefgreifende Expertise sowie eine gute Vernetzung in den verschiedenen Gebieten der Cybersicherheit notwendig. Die grösste Herausforderung stellt dabei das Wissen über Technologien dar, die noch einen geringen Reifegrad aufweisen (z.B. Quantentechnologien), sehr schnellen Entwicklungszyklen unterliegen (z.B. Künstliche Intelligenz) oder bisher wenig Aufmerksamkeit hinsichtlich ihrer Cybersicherheit erfahren haben (z.B. Operative Technologien OT).

Um diesen Herausforderungen zu begegnen, ist das vom Cyber Security Team geleitete Forschungsprogramm von zentraler Bedeutung. Es ermöglicht, neue Technologien frühzeitig zu untersuchen, ein Partnernetzwerk zu pflegen, Themen darin zu platzieren und die damit verbundenen Forschungsfragen effizient zu beantworten.

Das Forschungsprogramm konzentriert sich auf verschiedene Themen, die in der Regel auf längerfristigen Visionen beruhen. Dazu gehören insbesondere die Automatisierung von Angriff und Verteidigung im Cyberraum, quantensichere kryptographische Systeme, hochsichere Wide-Area Netzwerke (WAN) und mobile Endgeräte sowie hochsichere und die Privatsphäre optimal schützende Systeme für elektronische Identitäten. Weitere Themen, die voraussichtlich noch mehrere Jahre von hoher Relevanz sein werden, sind die Sicherheit von operationellen Technologien (z.B. Gebäudeautomatisierung bzw. Smart Buildings) sowie Technologien für Weltraum (Satelliten und darauf laufende Anwendungen) und Verkehrssysteme (Strasse, Schiene und Luftfahrt). Schliesslich beschäftigt sich das Team auch mit der Frage des optimalen Umgangs mit dem Faktor Mensch im Sinne einer menschlichen «Firewall» und mit neuartigen Lösungsansätzen für bisher ungelöste Probleme bei elektronischen Abstimmungen.

Weiterführende Informationen: